Dienstag, 5. Februar 2013

Computerunterricht ab der 1. Klasse

Die Meinungen sind geteilt.

Von: „Was sollen die Kleinen denn damit machen? Ist doch viel zu früh!“
Bis: „Nach der 4. Klasse können die nur spielen. Grade mal, dass sie den Einschaltknopf finden, von wegen Digital Natives.“

Ob Haupt-, Realschule oder Gymnasium. An den weiterführenden Schulen wird oft bemängelt, dass die Kinder und Jugendlichen die einfachsten Grundlagen am Computer nicht beherrschen. „Sie wissen nicht mal, was die Tab-Taste ist“, meinte ein Lehrer in unserem Gespräch zur aktiven Medienarbeit.   

Auch andere FachlehrerInnen, die den Computer in ihrem Unterricht nutzen wollen, klagen darüber. SchülerInnen und LehrerInnen sind dadurch oft frustriert.

Wie aber geht man das Problem an? Wie bindet man den Computer in die Grundschule ein und was unterrichtet man?



Cornelson Verlag - Unterrichtsmittel
Zum Beispiel hat der Cornelson Verlag Unterlagen für das Computer-ABC ab der 1. Klasse (Kids ab 6 Jahren) entwickelt . Hier werden die Grundlagen geschaffen, dass sowohl Kinder als auch LehrerInnen die gleiche Sprache sprechen. Von der Entdeckung der Tastatur bis hin zur Webcam ist alles dabei. Erste Schritte in Word, Paint, PowerPoint und Internet werden spielerisch gegangen. Das macht nicht nur Spaß, es werden auch die nötigen Kenntnisse und Kompetenzen vermittelt. http://www.cornelsen.de/home/katalog/titel/9783464250488

Kinder nutzen heute Social Media mit allen Gefahren und Chancen. Doch wenn man sie dabei beobachtet: Sie wissen großteils nicht, was sie tun!


Da muss angesetzt werden. Der Computer ist ein Hilfsmittel und Social Media sind nicht der Bestimmungsort, sondern ein Handwerkszeug.

Sonntag, 3. Februar 2013

Denn, wissen Sie was sie tun?



Kinder und Jugendliche wachsen in unsere Informationswelt hinein. Sie nutzen die Medien als alltägliche Instrumente. Ob Social Communities oder das Handy für Film und Foto. Doch wissen sie wirklich, was sie tun?


 

Zeitung - nicht ganz korrekt wiedergegeben.


· Der Computerklub am Freitaler Gymnasium war vor vielen Jahren gegründet wurden, nicht von mir - ich war nur mal mit dabei. Ob er jetzt noch existiert - ich weiß es leider nicht.

· Die Schulen können über MEDIOS eine Förderung für Medienprojekte erhalten (Aussage Schulamt Dresden). Die jetzige Beantragung gilt den GTA (Ganztagsangeboten).

Wir müssen den Kindern und Jugendlichen die nötigen Kompetenzen mitgeben, die Medien zu verstehen und ein gesundes, kritisches Verhalten zu entwickeln.
Schulen und Einrichtungen unterstützen wir (meine Partner und ich) mit Medienprojekten - ob im Unterricht oder im Freizeitangebot. Wir sind vor Ort, arbeiten und entdecken die neuen Medien mit SchülerInnen und LehrerInnen. Vorkenntnisse sind nicht nötig. Ob erste Schritte am PC in Grundschulen oder Filmprojekte für Abschlussklassen. Alles ist möglich.
 

Mittwoch, 23. Januar 2013

Projekt – Schulblog



Was ist ein Blog? Was gehört hinein? Wie schreibt man so etwas?

Viele Fragen oft für Nicht-Natives. Ein Schulblog hat die gleichen Vorteile, wie eine Schülerzeitung. Und so kann man diesen auch betrachten.


Besondere Vorteile:

1.   Behandlung tagesaktueller Themen an der Schule.
            2.   Beteiligung der „Leser“.
3.   Sofortige Rückmeldung der „Leser“ ob geglückt oder nicht.
4.   Kostenlos

SchülerInnen schreiben für SchülerInnen. Es bedeutet sehr viel Vertrauen für und Kompetenz der SchülerInnen. Einträge müssen nicht täglich erscheinen.
Wie bei der Schülerzeitung werden Themenbereiche des Schullebens, des schulischen Umfeldes, der Freizeitangebote sowie der Interessen der Kinder- und Jugendlichen widergespiegelt.

Ein Blog bietet die Möglichkeit, die geposteten Texte zu bewerten und zu kommentieren. Damit erhalten die Blogger und Bloggerinnen sofortige Rückmeldung zu ihren Themen. Die gesamte Schülerschaft wird einbezogen. Diskussionen folgen. Meinungen entstehen auf Grundlage von den Aussagen im Blog, durch Erfahrungen und Wissen.

Bei einem Schulblog sollte, wie bei der Schülerzeitung, eine Redaktion gegründet werden. Es gibt zwei Arbeitsbereiche: einmal die Schreib-Gruppe und zum anderen die IT-Gruppe. Dies muss bei den Verantwortlich- und Abhängigkeiten beachtet werden. Dementsprechend werden Themenbereiche festgelegt, Verantwortungen übernommen, Termine festgelegt.

Bevor die ersten Texte gepostet werden können, muss geklärt werden, wo der Blog entstehen soll (welche Domain). Welches Programm wird für die Erstellung des Blogs benutzt (zum Beispiel Typo3, WordPress)? Erst dann erfolgt die Entwicklung eines Schullayouts. Hierbei werden Programmierkenntnisse benötigt, bzw. vermittelt und selbstständig erlernt.
Parallel dazu wird recherchiert, wie Texte in einem Blog aussehen. Wie ist der Schreibstil? Was sind die Dos und Don‘ts?
Texte die gepostet werden sollen, werden in der Redaktion besprochen und wenn nötig redigiert.
Verantwortungsbewusstsein, Kommunikationsfähigkeit, Konfliktfähigkeit, Lesekompetenz und Teamfähigkeit werden neben den IT-Kenntnissen gestärkt und vermittelt.

Redaktionssitzung kann täglich (aller 2 Tage am Anfang ausreichend) für maximal eine Stunde stattfinden. Es werden Aufgaben und eventuelle Unklarheiten miteinander besprochen.

Der erste Blogeintrag (Probeblog) kann nach ca. ½ Jahr gepostet werden. Hier kann die Schulleitung entscheiden, ob der Schulblog im Intranet oder im Internet entstehen soll.


Bei einer Entscheidung für das Intranet muss den Schülern ein uneingschränkter Zugang gewährleistet werden.

Dienstag, 15. Januar 2013

Projekt - Schülerzeitung

Eine Schülerzeitung ist von und für Schüler! Das bedeutet, die Themenbereiche spiegeln das Schulleben, das schulische Umfeld, die Freizeitangebote sowie die Interessen der Kinder- und Jugendlichen wieder.

Eine Schülerzeitung ist ein Medium welches zu Diskussionen anregt, zu Mitgestaltung aufruft und Verantwortungsbewusstsein fördert.

Eine Schülerzeitung fördert neben Lesekompetenz und Allgemeinbildung auch Teamfähigkeit, Konfliktbearbeitung und viele andere soziale Kompetenzen.
Eine Schülerzeitung bringt mehrere Vorteile mit sich:  
  • Transparentes Klima in der Schule
  • Förderung des Interesses an gesellschaftlichem Miteinander
  • SchülerInnen sehen sich als gleichwertig & ernst genommen
  • Zusätzliche Öffentlichkeitsarbeit
  • Zusätzliche Kompetenzen für die SchülerInnen
  • Mitgestaltungsmöglichkeit für eine lebendige und gewollte Schule
Unterschiede zwischen Online- und Printausgabe:
  • Kosten
  • Schreibstil und Aufbau
  • Veröffentlichung
  • Medien- und Schülerzeitungsrecht
Als Erstes erfolgt der Aufbau einer Redaktion. Benötigt werden Redakteure, Layouter, Autoren und Fotografen sowie eine Chefredaktion (ein oder mehrere SchülerInnen). Bei einer Online-Zeitung sind Administrator und Programmierer einzubinden.
Eine wöchentliche Redaktionssitzung wird durchgeführt, wo Aufgaben wie: Themen der Ausgabe, gestalterische Mittel und finanzielle Fragen geklärt werden.

Die SchülerInnen sammeln Themen, überprüfen diese auf relevants für die Schule sowie bestehende Interessen und recherchieren diese nach. Einbezogene Medien werden kritisch reflektiert.

Für festgelegte Themenbereiche werden Artikel geschrieben und gesammelt. Dabei ist es auch möglich MitschülerIinnen zu motivieren an einzelnen Artikeln mitzuarbeiten oder diese selbstständig auszuarbeiten. Eine Mitwirkung der gesamten Schüler- und Lehrerschaft wird über einen Redaktionsbriefkasten entgegengenommen und in die Redaktionsarbeit einbezogen.

Je nach Art der Zeitung (z.B. Wochenblatt, Journal, Onlinezeitung) wird die erste offizielle Ausgabe der Schülerzeitung nach ca. ½ Jahr erscheinen.

Donnerstag, 3. Januar 2013

2013 – Das Grimm-Jahr


Keine andere Dichtung
versteht dem menchlichen Herzen
so feine Dinge
zu sagen wie das
Märchen.
(Johann Gottfried von Herder)

 
 

http://de.wikipedia.org/wiki/Br%C3%BCder_Grimm
Die Gebrüder Grimm haben das Leben der meisten Menschen wie keine anderen beeinflusst. Jacob und Wilhelm hinterließen bahnbrechende Leistungen im Bereich der germanischen Sprach- und Literaturwissenschaften, der Rechts-, Geschichts- und Mythenkunde. Auch politisch waren sie sehr aktiv.

Ihre Werke:

  • Kinder- und Hausmärchen – auch heute die erfolgreichsten Bücher der Weltliteratur
  • Deutsche Sagen
  • Deutsche Grammatik - in vier Bänden
  • Deutsches Wörterbuch
  • Deutsche Mythologie

Ihr Schaffen kann in einem Medienprojekt Thema sein. Zum Beispiel:

  • Hörbuch – Hörspiel,
  • Dokumentation über das Leben und Wirken der Gebrüder,
  • Spielfilm – Literaturfilm,
  • Artikelreihe in der Schülerzeitung,
  • Comic oder Fotogeschichte,
  • Trickfilm - Grammatik,

und vieles mehr.

Eines haben alle Themen und Projekte gemeinsam: sie verstärken das Lernen, bieten Motivation und machen Lust auf mehr. Die SchülerInnen lernen im Team zu arbeiten, zu kommunizieren, mit Konflikten umzugehen, zu recherchieren und/oder die Medien einzuschätzen und reflektieren.


Im Märchen küsste die Prinzessin den Frosch und bekam den Prinzen,
im Facebookzeitalter wirbt der Prinz um die Prinzessin
und als Frosch kommt er dann, um den Kuss abzuholen.
(
Peter Sereinigg) http://www.act2win.com/zitate/

Montag, 3. Dezember 2012

Trotzdem lehren * trotzdem lernen oder Elternnachhilfe?

Das erste Mal jährt sich der Totestag von Vera F. Birkenbihl. Sie war eine Vorreiterin bei der Entwicklung von Lern- und Lehrmethoden unter der Berücksichtigung neuster Erkenntnisse aus der Hirnforschung.

Sie füllte mit ihren Vorträgen Hörsäle, Ihre Bücher sind Beszeller. Sie hat noch heute viele Anhänger die nach ihren Methoden Wissen vermitteln und selber lernen. Ihr verdanken wir die Leichtigkeit beim Lernen.

Leider ist dies noch nicht in die Ebenen der Kultusministerien vorgedrungen. Denn sonst würden die Schlagzeilen:
„Schule macht doof!“, „Gewalt an unseren Schulen.“ „Polizeikontrollen an Schulen.“ längst aus den Medien verschwunden. Oder Besser: nie aufgetaucht.

Gehirngerechtes Lernen - das wichtigste Anliegen von Vera F. Birkenbihl. Sie selbst machte in ihrer Schulzeit schlechte Erfahrungen mit den Methoden und dem Pauken.
Sie hat uns gezeigt wie es geht. Sie entwickelte Methoden und Techniken, die wirklich funktionieren und sowohl uns als auch den Schülerinnen und Schülern das Lernen leicht machen.
Auch in Ihren Seminaren setzte sie ihre Methoden ein. In Seminaren wie Marketing, Führungsprofil, Rethorik oder Verkaufservice.
Selbst mit dem Thema Alsheimer befasste sie sich intensiev. Sie entwickelte dabei Methoden, die Erinnerungen und geistige Tätigkeit steigern.

Sie war sicher keine leicht händelbare Person, schon weil sie mit voller Kraft und brennendem Herz unser bestehendes Schulsystem angriff. Sie hat ihre Begeisterung und das innere Feuer an viele weitergeben. Viele die ihre Ideen und Errungenschften weiter verbreiten.

Sie ist unvergessen und wird es bleiben. In uns lebt sie weiter, mit ihrem Humor, ihrer Motivation und Inspiration.